Kann man unsportlich sein?

22. OKT 2019 + THOMAS ADAM

Jeder kennt sie – die natürlich-talentierten Sportskanonen, die alle anderen so dastehen lassen, als können diese nicht mal einen Purzelbaum. Meist schon sehr früh an den Sport herangeführt, dominieren sie die Klasse. So beginnt die Einordnung in sportlich und unsportlich, die meist bis ins hohe Erwachsenenalter nicht mehr aufhört. Doch kann ein Mensch überhaupt unsportlich sein?

Erziehung und Erfahrung

Besonders in jungen Jahren haben Eltern eine wichtige Funktion als Vorbild und Initiator für sportliche Aktivität. Wird Sport früh in den Alltag etabliert, so entwickeln Kinder spielerisch Kraft, Koordination und Gleichgewichtssinn. Schnell zeigt sich dieser Übungsvorteil im Sportunterricht. Wenig geübte Kinder bleiben nicht nur bei der Benotung auf der Strecke. Oft finden sie sich auch innerhalb der Gruppenhirarchie auf den letzten Rängen. Durch das dadurch entstehende Gefühl der Unsportlichkeit, kommt es zur Vermeidung von Bewegung, um unangenehme Situationen zu vermeiden. Kommt dann noch Übergewicht dazu, was oft fälschlicherweise mit mangelnder Bewegungsfähigkeit in Verbindung gebracht wird, begibt man sich in einen Teufelskreis.

Niemand ist unsportlich 

Tatsache ist, dass mangelnde sportliche Aktivität meist nicht aus Bewegungsunfähigkeit resultiert. Viel mehr liegt es an fehlender Gelegenheit. Erst wenn jemand mehrere Sportarten ausprobiert hat, kann man sich entscheiden, welche man regelmäßig praktizieren möchte. Jeder ist dazu in der Lage sich zu Bewegen und so den Körper gesund zu halten. Und je mehr man übt, desto besser wird man. Spricht man also von Unsportlichkeit, so ist dies keineswegs ein Mangel an Fähigkeiten, sondern lediglich die Abwesenheit von Aktivität. 

Sport ist kein Wettkampf

Oft wird Sport zum Anlass genommen, sich mit anderen zu Vergleichen. Das kann einen zur Höchstleistung anspornen, aber dazu führen, dass Menschen sich schlecht fühlen, wenn sie das Gefühl haben, mit anderen nicht mithalten zu können. Aber beim Sport geht es nicht um gewinnen. Es geht darum einen gesundes und ausgeglichenes Leben zu führen. 

Dein Fastic-Tipp

Vielleicht hast auch du schlechte Erfahrungen in Sachen Sport gemacht, oder aus irgendeinem anderen Grund aufgehört Sport zu machen. Anstatt dich zu verurteilen und jegliche sportliche Aktivität zu meiden, solltest du versuchen, wieder besser über dich und deine Möglichkeiten zu denken. Auch du kannst Sport in dein Leben integrieren. Und falls du nicht verglichen werden möchtest, gibt es viele andere Möglichkeiten um für sich sportlich Aktiv zu sein. Joggen, schwimmen oder Gewichte stemmen sind nur wenige Beispiele um sich langsam, aber stetig wieder an Sport zu gewöhnen. Du wirst sehen, mit ein wenig Selbstvertrauen kannst auch du bald von dir behaupten sportlich zu sein!

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