Dein Leben in Balance und Harmonie

23. OKT 2019 + SEBASTIAN WETTCKE

In unserem Organismus laufen unentwegt chemische Prozesse ab. Sie bestimmen das

Stoffwechselgeschehen und die Tätigkeit aller lebensnotwendigen Körpervorgänge. Damit

alles reibungslos funktioniert, muss in den Körperflüssigkeiten und im Inneren der

Körperzellen ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen bestehen. Weil

dieses Gleichgewichtig der Säfte so elementar wichtig ist, hat unser Körper gleich mehrere

Regulationsmöglichkeiten parat, um nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten.

 

Was sind Säuren und Basen?

 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Säuren und Basen. Säuren sind chemisch

gesehen positiv geladene Wasserstoff-Ionen, Basen sind negativ geladene Hydroxid-Ionen.

Überwiegen in einer Lösung die Säuren (H+Ionen) dann ist sie sauer, sind dagegen die Basen

(OH-Ionen) überwiegend, reagiert die Flüssigkeit basisch.

 

Säuren und Basen in unserem Körper

 

Unser Körper reagiert sehr empfindlich auf Schwankungen des Säure-Basen Haushalts.

Schon geringe Differenzen können zu Symptomen und Krankheiten führen, denn der

Säuregrad im Organismus wirkt sich auf die Beschaffenheit der Eiweißmoleküle, die Struktur

der Zellbestandteile und die Durchlässigkeit der Membranen (Zellwände) an den

Körperzellen aus.

 

Wie dein Körper seinen Säure- Basenhaushalt reguliert

 

Um diese meisterhafte Aufgabe zu bewältigen, hat sich unser Körper mehrere Regularien zu

eigen gemacht, die dem Organismus erlauben das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen aufrecht zu erhalten. 

 

Säuren und Basen in der Ernährung / Das Problem der Übersäuerung

 

Unsere Ernährung spielt bei der Verteilung von Säuren und Basen eine entscheidende Rolle.

Je nach Lebensstil führen wir unserem Körper mehr Säuren bzw. Basen zu.

Besteht deine Ernährung beispielsweise überschüssig aus Säurebildnern, kann das dazu

führen, dass dein Körper die überschüssigen Säuren in dein Fettgewebe auslagert, um die

Balance zwischen Säuren und Basen zu halten.

Dieser Vorgang ist ganz natürlich und dient als Schutzmechanismus. Daraus resultiert aber

folgendes Problem. Sobald wir unsere Kalorienzufuhr reduzieren, beginnt unser Körper aus

gespeicherter Körperfett Energie zu gewinnen. Dabei werden die gespeicherten Säuren

freigesetzt und gefährden das Säure- Basen Gleichgewicht in unserem Organismus.

Da unser Körper nur eine bestimmte Menge an Säuren in einem gewissen Zeit abbauen

kann, werden in folge dessen Wassereinlagerungen gebildet, in dem die freigesetzten

Säuren eingelagert werden. Du verlierst also eigentlich überschüssiges Körperfett, welches

aber aufgrund des Säureüberschusses direkt durch Wassereinlagerungen ersetzt wird.

Dieses Geschehen wird dann oft so ausgedrückt: „Ich versuche abzunehmen, verliere aber

kein Gewicht mehr“.

 

Wie du diese Geschehen vermeiden / aufheben kannst

 

Es gibt eine einfache Faustregel mit der du deinem Körper helfen kannst, das Gleichgewicht

zu halten. Die 80 / 20 Methode. Diese Regel besagt, dass deine Nahrung zu 80 % aus

Basenbildnern und zu 20 % aus Säurebildnern bestehen sollte.

 

Basische Lebensmittel

 

Obst: Alle Sorten, auch getrocknetes Obst – allerdings ungeschwefelt und ungesüßt.

Smoothies: solange sie aus frischen Früchten und Gemüse hergestellt werden und

ohne Zuckerzusatz sind.

Gemüse und Salate.

Pilze und Algen.

Wildkräuter und Kräuter.

Sprossen: Alle gekeimten Sorten.

Mandeln und Kokosnüsse: Als Steinfrüchte gehören sie zu den basischen

Lebensmitteln.

Erdmandeln: Die süßlich schmeckende Erdmandel ist eigentlich die Knolle eines

Grasgewächses.

Esskastanie: Als einzige echte Nuss ist sie basisch.

Lupineneiweiß: ist als einzige pflanzliche Eiweißquelle basisch.

Kräutertees: Alle, ausser Früchtetee.

Gute saure Lebensmittel

Hülsenfrüchte: Sind in Massen genossen eine gute pflanzliche Eiweissquelle.

Vollkorngetreide: Alle, ausser Weizen.

Pseudogetreide: Dazu gehören Quinoa (eiweißreich) und Amaranth.

Saaten: Ungekeimt.

Fleisch aus artgerechter, biologischer Haltung.

Pflanzliche Proteinpulver.

Tofu: Nur Bio-Tofu ohne bedenkliche Zusatzstoffe.

Grüner Tee.

Lupinenkaffee.

 

Schlechte saure Lebensmittel

 

Fisch, Fleisch und Wurstwaren: Aus konventioneller Haltung.

Milchprodukte: Mit Ausnahme von Sahne, Butter und Ghee, die als neutral

einzustufen sind.

Fertigprodukte.

Essig: Alle, bis auf Bio-Apfelessig.

Auszugsmehle / weiße Mehle.

Industriezucker.

Lebensmittelzusatzstoffe.

Kaffee, Früchtetee, Softdrinks und Alkohol.

 

Solltest du schon an einer Übersäuerung leiden, wird es einige Zeit dauern, bis dein Körper die eingelagerte Säure ausleiten kann. Bleib geduldig und versuche dich überwiegen basisch zu ernähren.

 

Fastic Tipp

 

Du kannst den Prozess des Entsäuerns beschleunigen, indem du dich regelmäßig bewegst

und dich an die 80 / 20 Methode hältst.

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